in between paper – transcycling art pieces go on display _ no.2

Zweite Ausstellung der dreiteiligen Ausstellungsreihe im Oktober 2016 entwickelt in Kooperation mit den Papierherstellern Dr. Feurstein GmbH und der delfortgroup AG

Kunstwerke aus Feinpapieren der Papierhersteller Feurstein und der delfortgroup, das Ergebnis einer Umwandlung des Wesens, der Bedeutung und der Substanz des Ausgangsmaterials angesiedelt zwischen Up-, Down- und Recycling – quer durch und wiederkehrend – im Schaufenster des artspace on display

Ein Studienprojekt, entwickelt zwischen substanzieller Analyse und künstlerischer Intuition.

Mit Doris Bujatti, Silke Messemer, Alice Müller, Barbara Post

Der Teller, das Glas, die Schüssel, die Schale – ab wann ist Form auch Funktion? Diese Frage als Ausgangpunkt einer Untersuchung von ALICE MÜLLER und DORIS BUJATTI mithilfe einer mittels downcycling entwickelten Papiermasse. Es entsanden 50 individualisierte, nicht idente Objekte, die sich vom Ursprung emanzipieren. Die normierte Form wird in Frage gestellt und durch die Anmutung des Material Papier wird die Auflösungstendenz zusätzlich unterstützt.

Alice Müller und Doris Bujatti, Der Teller, das Glas, die Schüssel, die Schale – ab wann ist Form auch Funktion?, 2016, 50 Stück Papierobjekte, Installation ca. 200 x 100 cm, Papiermachè geformt

Die beiden methodisch verwandten und technologisch differenziert gearbeiteten Papierstreifenstudien von SILKE MESSEMER wurden in zwei Werken manifest. Ein filigranes, schwarz, weiß und rosa farbig gestreiftes Zigarettenpapiergewebe, mit dem klingenden Titel pink melody versteht sich als grafisches Gebilde. Die auf die Frontglasscheibe projizierte, Stop-Motion Fotoserie mit dem lautmalerischen Titel flip boing pling referiert auf die rasch veränderbare Anordnung der Streifen zu immer neuen Kompositionen.

Silke Messemer, pink melody, 2016, 200 x 170 cm, Gewebe aus Zigarettenpapierstreifen; Silke Messemer, Flip boing pling, 2016, Projektion Größe variabel, Zigarettenpapierstreifen, Fotoserie, Animation

BARBARA POST zweiteilige Installation Feuer spielt eine Rolle, bestehend aus den Komponenten zwei Papierskulpturen, Feuer, Asche, Zeit, Video und Text. Die zwei Papierskulpturen, die Eine unter einem Glassturz konservierte Ascheskulptur, das Ergebnis eines gesteuerten Brandes. Die Andere, eine Videoaufzeichnung der brennenden Papierskulptur in Echtzeit. Der Text: Was ist Wirklichkeit, was ist Wunschdenken? Negative Aspekte nehmen, zum Lustvollen zurückkehren. Zeit manipulieren und übereinanderstapeln.

Angaben zur Installation: Barbara Post, Feuer spielt eine Rolle, 2016, Papierskulptur ca. 50 qcm, Installation gesamt 100 x 160 x 50 cm, 2 Papierskulpturen, Asche, Glas, Pappe, Monitor

Projektleitung: Priska Riedl

Einladung /Plakat Layout : Melanie Greußing

Einladung/Plakat BildsujetSilke Messemer

Einladung /Plakat Bildsujet: Silke Messemer

 

 

 

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