Introspektion von Gedankenmuster …und wie sie sich zu Zwängen spinnen

Masterarbeit von Julia Brandstetter 2018

Gedankenmuster verdichten sich. Es entstehen Knoten. Eine Darstellungsart.

Die Arbeit entstand aus dem Interesse heraus, wie sich Gedankenmuster manifestieren, wie sie funktionieren und was sich über einen längeren Zeitraum auch verändern kann. Manche Gedankenmuster verschwinden, manche verfestigen sich im Handeln und manche werden zum Zwang. Die Arbeit besteht aus einem 180x180x180cm großen würfelartigen Holzrahmen. Dieser ist bespannt mit einem von Hand beschriebenen Band. Dieses Band wird so in den Rahmen gespannt, dass es an eine vereinfachte Form des neuronalen Netzes im Gehirn erinnert. Die Gedankenmuster auf den Bändern werden so auch in der realen Welt miteinander verbunden und treten aus dem virtuellen Gefüge des Gehirns heraus. Die Texte auf den Bändern sind eine Introspektion über die eigenen Gedankenmuster und wie sie sich über die Zeit des Schreibens verändert haben. Diese Texte sind über einen Zeitraum von ungefähr sechs Monaten entstanden. Ein Teil davon ist in diesem Projekt verarbeitet.

Name des Betreuers: Gilbert Bretterbauer

Schriftliche Masterarbeit: http://phaidra.ufg.at/o:1412

Fotos: ©Julia Brandstetter

Bei der großen Verdichtung in der Mitte des Rahmens sammeln sich die Gedankenstränge

Detailaufnahme der Texte auf den Bändern. Diese ziehen sich durch die ganze Arbeit

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